Kariesdiagnostik durch Laserfluoreszenz

Fissurenkaries

Besonders in den letzten Jahren wurde die korrekte Diagnose oder der Ausschluss der Fissurenkaries durch die stark verbesserte Mundhygiene immer mehr erschwert. Einerseits finden wir bei nahezu intakter Schmelzstruktur auf der Zahnoberfläche Dentindefekte (Zahnbein Struktur, die unter dem Zahnschmelz liegt), andererseits finden wir extrem verfärbte Fissurenbereiche, die keine oder nur sehr geringe Karies zeigen.

Quantitative Diagnostik durch Diagnodent

Neben der klinischen und röntgenologischen Inspektion der Zahnoberfläche kann mit Hilfe von Diagnodent das Risiko auf einer Skala von 0-99 quantitativ erfasst werden. Bis zu einem Wert von ca. 20 geht man davon aus, dass durch intensivierte Prophylaxebemühungen Füllungen vermieden werden können. Deutlich aktive Karies Läsionen (Schädigungen) liegen z.B. bei einem Wert von 45 vor.

Indikationen

In unserer Praxis setzen wir Diagnodent immer vor dem Versiegeln der Kauflächen der Molaren (bleibende große Backenzähne) ein um sicher zu stellen, dass nicht versteckte Defekte vorliegen, die durch das Versiegelungsmaterial verdeckt werden. Neben der visuellen und radiologischen Kontrolle gibt uns dieses Verfahren zusätzliche Sicherheit. Auch an Füllungsrändern hilft Diagnodent bei der Therapieentscheidung.