Härten vom Zahnschmelz mit Fluoriden

Grenzwerte

Die Obergrenze liegt bei 0,07 mg Fluorid pro kg Körpergewicht. Das bedeutet z.B. für ein 2-jähriges Kind, die Gabe von 0,5 mg Fluorid pro Tag. Als natürliche Bestandteile der Nahrung werden ungefähr 0,1 bis 0,3 mg pro Tag aufgenommen.
Die Fluoridkonzentration im Mund ist viel wichtiger als diejenige am einzelnen Zahn. Das Fluorid beeinflusst die Re- und Demineralisations-Vorgänge am Schmelz und in den Belägen. Die Kombination verschiedener Maßnahmen erhöht die Effektivität deutlich. Die Grenzwerte sollen dabei genau beachtet werden um Fluorosen (Schmelzbildungsstörungen) zu vermeiden. Diese sind extrem selten und in den allermeisten Fällen durch das Verschlucken von fluoridhaltigen Zahnpasten hervorgerufen.

Fluoridapplikation (Fluoridgabe) in der Praxis

Bei besonders kariesaktiven Kindern empfiehlt sich die professionelle Fluoridgabe in der Praxis. Optimal eignen sich hierzu Fluoridlacke. Eine lokale Fluoridierung in der Praxis 2-4-mal im Jahr wird häufig auch bei Behinderten und Patienten mit losen oder festen Spangen empfohlen.