Füllungsalternativen

Laborgefertigte und in der Praxis hergestellte Fül

In der modernen Zahnheilkunde unterscheiden wir heute in Deutschland im Seitenzahnbereich zwischen plastischen und im Labor gefertigten Füllungen - Inlays aus Kunststoff, Gold oder Keramik.

Plastische Füllungen

Früher wurden Seitenzähne hauptsächlich mit Amalgam als plastischem Werkstoff versorgt. Langer Haltbarkeit, einfacher Verarbeitung und geringen Kosten steht ein mindestens 52%iger Quecksilber Anteil gegenüber. Da eine gesundheitliche Gefährdung nicht völlig auszuschließen ist, wurden besonders in den letzten 15 Jahren unterschiedlichste Kunststoffe für den Seitenzahnbereich entwickelt.

Kunststofffüllungen (KF) im Seitenzahnbereich

Die Kauflächen und Approximalkontakte (Bereich zwischen zwei Zähnen) stellen an die KF hohe Anforderungen. Die Schrumpfung, welche beim Abbinden auftritt, erfordert schrittweises Vorgehen, damit sie möglichst klein gehalten werden kann. Das Vorbereiten des Zahnes durch Trockenlegung, haftverbesserndes Konditionieren und schichtweises Aushärten, bedingen einen erheblichen Zeitaufwand. Das ästhetische und funktionelle Ergebnis rechtfertigt jedoch den Aufwand.